21.08.2011

Unnötige Niederlage für den SVB

1:3 Niederlage beim SV Großefehn

Timo Küpers erzielte den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer für den SV.

Am vergangenem Sonntag kam es an der großen Maate zum Aufeinandertreffen der beiden punktlosen Teams vom SV Bad Bentheim und dem SV Großefehn. SVB-Trainer Hartmut Johannink wechselte nach der 0:1 Niederlage in Heidkrug auf einer Position und brachte Markus Kacmaz für Nils Lammers.

Wie es die Tabellenkonstellation vermuten ließ, agierten beide Mannschaften zunächst zurückhaltend, sodass die ersten fünfzehn Minuten eine Phase des Abtastens war. Nun aber erhöhte der Gastgeber spürbar den Druck und konnte zahlreiche Tormöglichkeiten verbuchen.

Hierbei rückten Bentheims Thomas Töpker und der Schlussmann der Gäste, Dennis Janssen, immer mehr in den Vordergrund. Gleich dreimal scheiterte Töpker freistehend am glänzend aufgelegten Janssen. Zudem fanden auch die Schüsse von Husmann und Kacmaz nicht den Weg ins Tor. Von den Gästen wurde in der ersten Spielhälfte kein Torschuss notiert, sodass die Seiten mit einem, aus Großefehn-Sicht, glücklichem 0:0 gewechselt wurden.

Was es heißt, effektiv zu spielen, wurde den Bentheimern dann direkt nach Wiederanpfiff gnadenlos aufgezeigt. Nach einem Foulspiel, 18 Meter vor dem Tor, bugsierte Eike Berghaus das Leder in den Torwinkel und stellte damit den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf.

Die Hausherren wirkten hierdurch sichtlich geschockt und fanden bis auf einen Schuss von Husmann, welcher erneut am Torhüter scheiterte, keinen Weg durch die nun gut verteidigende Defensive der Gäste.

Der SV Großefehn beschränkte sich auf das Kontern, wovon einer in der 72. Minute zum 0:2 führte. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld schalteten die Ostfriesländer blitzschnell in Person von Frank Gembler um, welcher mustergültig den brandgefährlichen Keno Schmidt bediente, der keine Mühe hatte, den Ball im SVB-Gehäuse unterzubringen.

Schmidt war es auch, der nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer durch Dirk Küpers (83.), den Endstand zum 1:3 herstellte. Auch diesmal ging dem Treffer ein Ballverlust mit anschließendem Konter voraus.

Somit steht der SV Bad Bentheim am Ende, trotz zahlreicher Chancen, wieder mit leeren Händen da und verbleibt weiterhin punktlos im Tabellenkeller. Am kommendem Sonntag ist das Team beim Aufsteiger Frisia Loga zu Gast und wird alles daran setzen, die Punkte mit nach Bad Bentheim zu nehmen.

SVB: Möhring- Meyering, Moggert, Hesping (38.Baier), Neumann (57.Ennen), Küpers, Fischer, Kacmaz, Kepplin, Husmann- Töpker (72.Hartwich)

Torfolge: 0:1 (Berghaus, 49.) 0:2 (Schmidt, 72.) 1:2 (Küpers, 84.) 1:3 (Schmidt, 90.)



15.08.2011

SV Bad Bentheim legt Fehlstart hin

0:1 in Heidkrug durch kurioses Gegentor – Zu viele gute Chancen vergebe

Foto: Mario Fischer

fh Heidkrug. Der SV Bad Bentheim hat in der Fußball-Landesliga einen Fehlstart fabriziert: Eine Woche nach der 1:4-Heimniederlage gegen Papenburg unterlag die Mannschaft von Trainer Hartmut Johannink gestern beim Aufsteiger TuS Heidkrug mit 0:1 (0:1).

Der spielentscheidende Treffer durch Gerry Klenke (41.) kam auf kuriose Art und Weise zu Stande: Bentheims Mittelfeldspieler Mario Fischer traf beim Versuch, einen Pass zu spielen, das Schienbein des Heidkrugers und von dort prallte der Ball aus etwa 25 Metern als Bogenlampe über den verdutzten SVB-Torhüter Lars Möhring hinweg ins Tor. „So ein blödes Tor, aber das passte irgendwie zum Spiel“, sagte Johannink, der die Partie in der Kategorie „unglückliche Niederlage“ ablegte.

Daran hatten die Bentheimer insofern ihren Anteil, weil sie allein im ersten Abschnitt nach Auskunft von Johannink fünf sehr gute Chancen nicht nutzten. Thomas Töpker tauchte zwei Mal frei vorm Heidkruger Tor auf, zielte einmal daneben und scheiterte einmal am Torhüter der Gastgeber. Timo Kepplin hatte Pech, dass sein Volleyschuss aus der Drehung von der Unterkante der Latte ins Feld zurück prallte. Und auch Mirco Husmann hatte in zwei aussichtsreichen Situationen gegen den Heidkruger Keeper das Nachsehen.

Auch nach dem Wechsel blieben zwei, drei Möglichkeiten zum Ausgleich ungenutzt. „Aus diesen hundertprozentigen Chancen müssen wir einfach ein, zwei Tore machen“, sagte Johannink und war sicher: „Wenn wir in Führung gehen, dann läuft das Spiel ganz anders.“ Nun muss Sonntag gegen Großefehn dringend ein Sieg her.

SVB: Möhring; Fischer (70. Kacmaz), Meyering, Lammers (64. Baier), Töpker, Küpers, Kepplin (84. Hartwich), Moggert, Hesping, Husmann, Neumann.

Tor: 1:0 G. Klenke (41.).



08.08.2011

SVB verpatzt Auftakt gegen Papenburg

Bad Bentheim unterliegt 1:4 – Zwei Gegentore in den letzten drei Minuten

Torhüter Lars Möhring war bei den Gegentoren machtlos.

Von Andre Berends - Bad Bentheim. Die Fußballer des SV Bad Bentheim sind gestern mit einer Niederlage in die Landesliga-Saison gestartet. Die Obergrafschafter verloren gegen Blau-Weiß Papenburg mit 1:4 (0:2). „Heute lief leider alles gegen uns. Erst haben wir gepennt und dann unsere Chancen nicht verwandelt. Papenburg hat das eiskalt ausgenutzt“, zog SVB-Trainer Hartmut Johannink ein ernüchterndes Fazit und räumte ein: „Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben.“

Es sind vor allem die letzten Minuten, die sein Team besonders schmerzen. Beim Stand von 1:2 war Bad Bentheim kurz davor, den Ausgleich zu erzielen. Da ging der SVB-Abwehr in der 87. Minute in Höhe der Mittellinie der Ball verloren. Papenburgs Stefan Renken stürmte vors SVB-Tor, wo ihn Keeper Lars Möhring nur durch ein Foul stoppen konnte, für das es die Gelbe Karte gab. Den Strafstoß setzte Torben Lange über den Kasten. Nur eine Minute später tauchten die Papenburger schon wieder im SVB-Strafraum auf. Diesmal war Stefan Renken erfolgreicher und traf zum 3:1. Kurz darauf kamen die Papenburger erneut vor das Tor der Gastgeber. Dirk Hesping brachte Torben Lange mit einem Foul zu Fall – wieder Elfmeter. Diesmal verwandelte Papenburgs Kapitän Heiko Sandersfeld zum 4:1-Endstand.

Hartmut Johannink war die Enttäuschung über die verpatzte Schlussphase anschließend deutlich anzusehen. „Wir hätten eigentlich das Unentschieden machen müssen“, trauerte der Trainer den zuvor vergebenen Chancen hinterher.

Einen ersten Rückschlag hatte seine Mannschaft bereits in der 2. Minute einstecken müssen. Die SVB-Abwehr sortierte sich noch, da zog der Papenburger Gerd Raming-Freesen vom linken Strafraumeck mit einem satten Schuss ab und ließ Torhüter Möhring keine Chance – 0:1. Der zweite Treffer für die Gäste fiel nach einem Konter. Michael Renken sauste über links vors SVB-Tor, ließ Hesping stehen und passte zu Jan-Dirk Riedesel, der aus zehn Metern nur noch zum 2:0-Pausenstand einzuschieben brauchte.

Nach einer Viertelstunde sah der Papenburger Timo Klemm überraschend die Rote Karte. Er hatte bei einem Freistoß der Gastgeber an der Strafraumgrenze in der Mauer gestanden und den davor laufenden Bentheimer Dirk Küpers offenbar geschubst. Schiedsrichter Christoph Vogt aus Hasbergen sah darin eine Tätlichkeit – und verwies ihn des Feldes. Das daraus folgende Überzahlspiel konnten die Bad Bentheimer jedoch nicht in Zählbares umsetzen. Mehr als ein etwas glücklicher Torschuss von Nils Moggert in der 71. Minute, den Papenburgs Torhüter Stefan Niemann zuerst an die Latte und dann ins Netz lenkte, war zum Auftakt nicht drin.

SV Bad Bentheim: Möhring – Lammers (76. Hartwich), Hesping, Moggert, Meyering – Neumann, Küpers, Kepplin (56. Kacmaz), Fischer – Husmann, Töpker.

Tore: 0:1 Raming-Freesen (2.), 0:2 Riedesel (36.), 1:2 Moggert (71.), 1:3 Renken (88.), 1:4 Sandersfeld (90., Foulelfmeter).

Rote Karte: Klemm (14./Papenburg) wegen Tätlichkeit.

Gelb-Rote Karte: Hesping (90./Bad Bentheim) wegen wiederholten Foulspiels.



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