16.06.2012

B1-Jugend Landesliga 25.Spieltag
SV Wilhelmshaven - SV Bad Bentheim 1:3

Schwere Verletzung von Lukas van der Veen überschattet Auswärtssieg

Eine schwere Verletzung von Lukas van der Veen überschattete den 1:3 Auswärtssieg beim Tabellenletzten und Absteiger, dem SV Wilhelmshaven. Nach einem Foulspiel der Wilhelmshavener brach Lukas sich Schien- und Wadenbein. Er wurde mit einem Krankenwagen ins Wilhelmshavener Krankenhaus gefahren und dort umgehend operiert. Von dieser Stelle aus gute Besserung an Lukas, werde schnell wieder gesund !
Ein ganz schwacher Schiedsrichter, der es versäumte, frühzeitig den Gastgebern mit deren rustikaler und überharter Spielweise einen Riegel vor zu schieben. Man stelle sich einmal vor, beim Foulspiel an Lukas gab der Schiri Freistoß für Wilhelmshaven. Dabei war die Szene noch einer der harmloseren Foulspiele. Wir sind froh, das es nur bei einem verletzten Spieler blieb, da mehrfach mit gestreckten Beinen voraus eingestiegen wurde.
Zum Spiel, der SVB stand mächtig unter Druck und musste unbedingt 3 Punkte holen, um nicht aus der Landesliga abzusteigen. In der 10. Minute wurde Simon Hennig im Wilhelmshavener Strafraum gelegt und der Unparteiische zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Hendrik Horstjann verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zur 0:1 Führung. In der 24. Minute kamen die Hausherren zum ein wenig überraschend zum 1:1 Ausgleich, nach dem man sich in der Abwehr nicht einig war. Aber bereits 2 Minuten später gab es erneut Elfmeter für den SVB. Diesmal war es Nilas Modic, dem von hinten im Strafraum die Beine weggeschlagen wurden. Erneut war es Hendrik Horstjann, der den Elfmeter sicher unterbrachte. Mit dem 1:2 ging es auch in die Halbzeit. In der zweiten Hälfte ging es in der 50. Minute da weiter, wo es in der 1. Halbzeit aufgehört hatte. Er gab den dritten völlig berechtigten Elfmeter für den SVB. Erneut war es Nilas Modic, der alleine auf das Wilhelmshavener Tor zulief. Als er den Torhüter ausspielen wollte, wurde er vom Keeper gefällt. Zum 3. Mal trat Hendrik Horstjann als Elfmeterschütze an. Diesmal wählte er eine andere Variante, gab dem Keeper erneut das Nachsehen und verwandelte sicher seinen dritten Strafstoß an diesem Tag zum 1:3. Dann hatte der Schiedsrichter noch einmal seinen Auftritt. Zunächst einmal ging Simon Hennig im Rücken des Schiris durch eine leichte Tätlichkeiten vom Gegenspieler an Simon zu Boden. Anschließen bearbeitete der Gegenspieler Simon weiter. Dann gab es eine Zeitstrafe gegen den Wilhelmshavener Spieler und gleich eine weitere gegen einen Wilhelmshavener hinterher, wegen Meckerns. Aber das reichte dem Schiri wohl nicht, wer schickte Simon Hennig auch gleich für 5 Minuten vom Feld. Es blieb einem schon ein wenig die Spucke weg. Letztlich hatten wir noch einige hochkarätige Chancen und hätten noch 3 weitere Tore schießen müssen. Es blieb aber beim völlig verdienten 1:3 Auswärtssieg. Wir konnten im Abstiegskampf ein wenig an Boden gut machen und müssen nun im letzten Saisonspielspiel gegen die JSG Wallenhorst nachlegen und 3 weitere Punkte holen. Dann wäre es möglich, die Landesliga zu halten.
Die Freude über die 3 Punkte in Wilhelmshaven hielt sich aber auf Grund der schweren Verletzung von Lukas in Grenzen, der uns leider vermutlich etliche Monate fehlen wird. Die Hauptsache ist aber, er wird schnell wieder gesund. Der Schiedsrichterauftritt und das Verhalten der Wilhelmshavener samt Trainer war an diesem Tag eine ganz bittere Geschichte.

Tore:
0 : 1 Hendrik Horstjann (10. Minute, FE)
1 : 1 (24. Minute)
1 : 2 Hendrik Horstjann (26. Minute, FE)
1 : 3 Hendrik Horstjann (50. Minute, FE)
 



02.06.2012

B1-Jugend Landesliga 24.Spieltag
SV Bad Bentheim – BW Lohne 2:1

Nach der Heimpleite gegen Raspo Osnabrück ging es jetzt im Heimspiel gegen den Tabellendritten BW Lohne. Nachdem der Tabellenerste und der –zweite ja schon gegen unsere Mannschaft verloren hatten, sollte es den Dritten der Liga auch nicht anders ergehen. Offensichtlich kommt unser Team gegen die stärkeren Mannschaften besser zu Rande. Mit einem Blick auf die Tabelle war verlieren auch quasi verboten. Eine schlechte Nachricht erreichte uns schon vor dem Spiel, unser Konkurrent, Raspo Osnabrück, bekommt kampflos 3 Punkte und 5 Tore, da deren Gegner, der SV Wilhelmshaven, als feststehender Absteiger, erst gar nicht in Osnabrück angetreten ist. Da kann man nur sagen, sehr sportlich, liebe Wilhelmshavener, Fairplay sieht jedenfalls anders aus. So ein Verhalten ist einer Landesliga unwürdig. Wir kamen zu Beginn besser in die Begegnung und konnten bereits nach 7 Minuten das erste Mal jubeln. Nilas Modic nahm den Ball am Mittelkreis sehr schön an, spielte genau in den Lauf von Simon Hennig, der lief alleine auf den Torwart zu und schob den Ball sicher an Schlussmann zur 1:0 Führung vorbei ins Tor. Bereits der 20. Treffer unseres Torjägers, der die Torjägerliste in der Landesliga anführt. Sicherlich ein Auftakt nach Maß. Unsere Mannschaft blieb weiter am Drücker und konnte die Führung 10 Minuten später weiter ausbauen. Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum der Lohner war es Alexander Elskamp, der letztlich den Ball im gegnerischen Tor unterbrachte. Mit dieser 2:0 Führung ging es dann auch verdient in die Halbzeit. Den Lohnern war es nicht gelungen, eine gute Chance zu erspielen, die Bälle, die auf unser Tor kamen, waren eine sichere Beute unseres guten Keepers Tom Wittrock. Die Lohner kamen voller Tatendrang aus den Kabinen und es ging gleich in Richtung Tor des SVB. Nach einer Ecke kam ein Lohner Spieler zum Kopfball, der aber über das Gehäuse flog. Die Gäste erarbeiteten sich ein spielerisches Übergewicht, schafften es aber nicht, daraus Kapital zu schlagen oder groß zu Torchancen zu kommen. Unsere Mannschaft versuchte mit läuferischen und kämpferischen Mitteln einen Lohner Treffer zu verhindern und durch einen Konter das Spiel endgültig zu entscheiden. Die Konter wurden aber nicht präzise und gut genug gespielt, so dass auch wir nicht weiter zu guten Tormöglichkeiten kamen. Es dauerte bis zur 70. Minute, als den Lohnern dann doch der Anschlusstreffer zum 2:1 gelang. Nun stand uns natürlich noch eine heiße Schlussphase bevor. Letztlich schafften wir es aber, die letzten 10 Minuten unbeschadet zu überstehen und konnten so 3 ganz wichtige Punkte in der Burgstadt behalten. Was die Punkte letztlich wert waren, zeigte sich dann nach dem Schlusspfiff. Wie bereits geschrieben, hatte unser punktgleicher Konkurrent, Raspo Osnabrück, ja ohne zu spielen 3 Punkte bekommen. Die beiden anderen Konkurrenten (VfL Oldenburg und Hansa Friesoythe), die beide einen Punkt mehr auf dem Konto haben wie wir, gewannen ihre Spiele ebenfalls (Oldenburg 3:2 gegen Laxten und Friesoythe 2:1 gegen Weiße Elf). Somit hätten wir im Falle einer eigenen Niederlage erheblich an Boden verloren und hätten uns vermutlich schon jetzt aus der Liga verabschieden können. Somit heißt es für uns in den letzten beiden Spielen (in Wilhelmshaven beim Tabellenletzten) und zu Hause gegen Wallenhorst möglichst 6 Punkte zu holen, um den Ligaverbleib sicher zu stellen. Die Chancen sind da, vielleicht strauchelt ja auch noch der ein oder andere Konkurrent im Abstiegskampf. Fakt ist, in 2 Wochen müssen beim Auswärtsspiel in Wilhelmshaven 3 Punkte her. Wir hoffen, dass dann vor dem letzten Spieltag wir in der Lage sind, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu realisieren.

Tore:
1 : 0 Simon Hennig (7. Minute)
2 : 0 Alexander Elskamp (17. Minute)
2 : 1 (70. Minute)
 



19.05.2012

B1-Jugend Landesliga 23.Spieltag
SV Bad Bentheim – Raspo Osnabrück 1:2

Nach 3 Siegen in Folge wollte der SVB im Abstiegskampf und gegen einen direkten Mitkonkurrenten unbedingt punkten. Ein Sieg in diesem 6 Punktespiel hätte einen riesigen Schritt in Richtung Klassenerhalt bedeutet.
Der SV Bad Bentheim war zu Beginn die bessere Mannschaft und hatte gleich in der Anfangsphase auch zwei riesige Tormöglichkeiten. Zunächst traf Simon Hennig lediglich den Innenpfosten, der Ball sprang anschließend wieder ins Feld zurück. Kurz darauf war es erneut Simon, der mit seinem Schuss nur ganz knapp am langen Pfosten vorbei, erneut Pech hatte. Hier hätten die Burgstädter bereits in Führung liegen müssen, was auch zu diesem Zeitpunkt völlig korrekt gewesen wäre. In der 26. Minute dann die überraschende Führung der Gäste. Diese nutzten eine Unachtsamkeit der SVB-Hintermannschaft mit einem Kopfball zur 0:1 Führung aus. Mit dieser glücklichen Führung für die Gäste ging es auch in die Halbzeit. Kurz nach dem Wechsel, in der 45. Spielminute, gelang Nilas Modic dann der 1:1 Ausgleichstreffer. Im zweiten Abschnitt versuchte der SVB weiter mit aller Macht, den Führungstreffer zu erzielen. Die Gäste zeigten zwar fußballerisch den etwas besseren Spielaufbau, die besseren Tormöglichkeiten lagen aber auf Seiten des SV Bad Bentheim.
Nilas Modic kam plötzlich alleine vor dem gegnerischen Torhüter in Ballbesitz, schaffte es aber nicht, den Ball an diesem vorbei zu bringen.
Zu Teil wirkten die SVB Aktionen etwas überhastet, der genaue Pass wurde nicht gespielt und man trennte sich zum Teil etwas zu spät vom Ball.
Dann, kurz vor dem Ende passierte genau das, was man unter allen Umständen vermeiden wollte, nämlich eine Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten.
4 Minuten vor dem Abpfiff erzielten die Gästen das glückliche 1:2, nachdem deren
Stürmer alleine gelassen wurde und problemlos einschoss. Hier war die Defensive einen Augenblick lang nicht im Bilde, was die Osnabrücker gnadenlos ausnutzten.
In den letzten Minuten versuchte die Mannschaft zwar noch einmal alles, aber es fehlte an klaren und durchdachten Aktionen. Eine unglückliche und unverdiente Niederlage des SVB, ein Remis hätte dem Spiel entsprochen.
Durch diese Niederlage hat man sich selber wieder in ärgste Bedrängnis gebracht. Mit einem Punkt hätte man durchaus zufrieden sein können und hätte die Osnabrücker auf Distanz gehalten, so konnten diese aufschließen.
Leider zieht sich der rote Faden durch die gesamte Saison, immer wenn man die Möglichkeit hat, sich zu befreien, wirft man sich selber Knüppel zwischen die Beine.
Bleibt nur zu hoffen, dass sich dieser Umstand nicht rächt.

Tore:
0 : 1 (26. Minute)
1 : 1 Nilas Modic (45. Minute)
1 : 2 (76. Minute)
 



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